Der behandelnde Arzt stellt die Notwendigkeit einer logopädischen Therapie fest und verordnet sie.
Folgende Störungsbilder
behandeln wir :


SPRACHSTÖRUNGEN

SPRECHSTÖRUNGEN

STIMMSTÖRUNGEN

SCHLUCKSTÖRUNGEN




SPRACHSTÖRUNGEN
Sprachentwicklungs-
verzögerungen bei Kindern

Sie fallen auf durch z.B.:
Störungen der Aussprache/Auswahl
  der Laute
Dysgrammatismus
nicht altersgemäßen Wortschatz
eingeschränktes Sprachverständnis

APHASIEN
als Reduzierung des Sprachvermögens nach abgeschlossener Sprachentwicklung, verursacht durch einen Schlaganfall, eine Schädelhirnverletzung oder
einen Hirntumor. Sie bewirken z.B.:
Wortfindungsstörungen bis hin zum   Ausfall der Fähigkeit, überhaupt
  Wörter zu bilden
Entstellung der gesprochenen
  Wörter durch fehlerhaft eingesetzte
  oder ausgelassene Laute
Sprachverständnisstörungen
Beeinträchtigung des Lesens und
  des Schreibens


SPRECHSTÖRUNGEN
STOTTERN
das im Alter zwischen 2 bis 4 Jahren
noch als altersgemäße
Sprechunflüssigkeit gilt und entweder
nach einem halben Jahr spontan
abklingt oder – seltener – sich festigt.
Eine frühzeitige Beratung kann
helfen, einer Festigung des Stotterns vorzubeugen.

DYSARTHROPONIE
im Rahmen einer neurologischen Erkrankung mit Auswirkung auf die
Aussprache, oft klingt sie „verwaschen“
Stimme, z.B.: wirkt gepresst oder
  ist zu laut
Koordination der Atmung mit den
   übrigen Sprechabläufen


STIMMSTÖRUNGEN
ORGANISCHE STIMMSTÖRUNGEN
z.B. bei Stimmbandlähmungen nach Schilddrüsen-OP, offenes Näseln bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

FUNKTIONELLE
STIMMSTÖRUNGEN

z.B. bei Überlastung im Sprechberuf
oder gewohnheitsmäßig
unnatürlichem Stimmgebrauch



SCHLUCKSTÖRUNGEN
STÖRUNG BEI DER NAHRUNGSAUFNAHME
mit ernsten gesundheitlichen Risiken
(Lungenentzündung, Ersticken) bei neurologischen Erkrankungen (z.B.
nach Schlaganfall, bei Multipler
Sklerose, Morbus Parkinson,
Schädel-Hirn-Trauma), nach
Operationen im Mund-, Rachen-, Kehlkopfbereich, nach Kehlkopfentzündungen, Stimmbandlähmungen nach Langzeitbeatmung.

FEHLFUNKTIONEN DER ZUNGE
bei Kindern, welche Zahnfehlstellungen verursachen und Artikulationsstörungen begünstigen können.